Bei der Integra Sitek AG verkörpert der Ausdruck
„One-Stop-Shop“ eine konkret greifbare Realität
Hybridkomponenten
| Merkmal | Spezifikation |
|---|---|
| Bauteiltypen | Metall-Kunststoff-Hybridteile, 2K-Spritzgussteile |
| Technologien | CNC-Drehen, Insert-Moulding, Kunststoffspritzguss, Mehrkomponentenspritzguss |
| Metalle | Edelstahl, Automatenstahl, Messing, Aluminium, Titan, weitere Buntmetalle |
| Kunststoffe | Technische Thermoplaste wie PA, POM, PBT, PC, ABS, PPS, PEEK sowie TPU |
| Verbindungstechniken | Umspritzen von Metalleinlegeteilen, 2K-Spritzguss, mechanische Verankerung |
| Bestückung | Manuell und automatisiert |
| Serien | Mittlere bis grosse Serien, Kleinserien und Vorserien auf Anfrage |
| Weiterverarbeitung | Montage, Bedrucken, Ultraschallschweissen, Prüfen und Verpacken |
| Qualität | ISO 9001, ISO 13485 |
| Fertigungsstandort | Schweiz |
HYBRIDKOMPONENTEN AUS DER SCHWEIZ –
METALL-KUNSTSTOFF-VERBINDUNGEN
UND 2K-SPRITZGUSS
INTEGRA Sitek entwickelt und fertigt hochwertige Hybridkomponenten aus Metall und Kunststoff sowie Mehrkomponenten-Spritzgussteile. Durch die Kombination unserer beiden Kerntechnologien – CNC-Präzisionsdrehen und Kunststoffspritzguss – entstehen funktionale, einbaufertige Bauteile aus einer Hand. Wir sind auf wirtschaftliche Serienfertigung spezialisiert und verbinden Schweizer Präzision mit hoher Prozesssicherheit.
METALL-KUNSTSTOFF-HYBRIDKOMPONENTEN
Beim Umspritzen von Metalleinlegeteilen verbinden wir präzise gefertigte Drehteile mit technischen Kunststoffen zu einer funktionalen Einheit. Je nach Bauteilgeometrie und Seriengrösse erfolgt die Bestückung der Spritzgusswerkzeuge manuell oder automatisiert.
Durch die gezielte Kombination unterschiedlicher Werkstoffe lassen sich mechanische, elektrische und konstruktive Funktionen in einem Bauteil vereinen. Zusätzliche Montageschritte können dadurch reduziert oder vollständig vermieden werden.
MEHRKOMPONENTENTECHNIK – 2K-SPRITZGUSS
Mit unserer Mehrkomponenten-Spritzgusstechnologie kombinieren wir unterschiedliche thermoplastische Kunststoffe in einem Bauteil. Beispielsweise lassen sich formstabile Kunststoffe wie Polyamid (PA) mit elastischen Werkstoffen wie thermoplastischem Polyurethan (TPU) verbinden.
So entstehen Bauteile mit integrierten Dichtungen, elastischen Funktionsbereichen oder unterschiedlichen mechanischen Eigenschaften. Die technische Eignung der Materialkombination wird unter Berücksichtigung von Haftung, Geometrie und Einsatzbedingungen geprüft.
FERTIGUNG UND VERFAHREN
Für die Herstellung anspruchsvoller Hybridkomponenten kombinieren wir verschiedene Technologien und Prozessschritte:
- CNC-Präzisionsdrehen –
Herstellung massgenauer Metalleinlegeteile - Insert-Moulding –
Umspritzen metallischer Einlegeteile
mit thermoplastischen Kunststoffen - 2K-Spritzguss –
Kombination unterschiedlicher Kunststoffe
in einem Fertigungsprozess - Manuelle und automatisierte Bestückung –
angepasste Einlegeprozesse entsprechend
Bauteil und Seriengrösse - Baugruppenmontage –
Weiterverarbeitung zu einbaufertigen Komponenten - Qualitätsprüfung –
Kontrolle funktions- und qualitätsrelevanter
Merkmale nach kundenspezifischen Anforderungen
WIRTSCHAFTLICHE SERIENFERTIGUNG
Unsere Stärke liegt in der wirtschaftlichen Herstellung technisch anspruchsvoller
Hybridkomponenten in mittleren bis grossen Serien.
Durch die frühzeitige Abstimmung von Bauteilkonstruktion, Werkstoffauswahl,
Werkzeugkonzept und Fertigungsprozess schaffen wir die Voraussetzungen für
reproduzierbare Qualität und wettbewerbsfähige Stückkosten. Dabei berücksichtigen wir insbesondere Automatisierungsgrad, Montageaufwand und Prozessstabilität.
Prototypen, Vorserien und kundenspezifische Produktionskonzepte prüfen wir projektbezogen.
HÄUFIGE FRAGEN ZU HYBRIDKOMPONENTEN UND 2K-SPRITZGUSS
Hier beantworten wir häufige Fragen zu Metall-Kunststoff-Hybridkomponenten, Insert-Moulding, Mehrkomponentenspritzguss, Werkstoffen, Qualität und wirtschaftlicher Serienfertigung bei INTEGRA Sitek.
Was sind Hybridkomponenten aus Metall und Kunststoff?
Hybridkomponenten vereinen Metall und Kunststoff in einem funktionalen Bauteil. Das Metall übernimmt beispielsweise Kontakt-, Führungs- oder Befestigungsfunktionen; der Kunststoff ermöglicht unter anderem Isolation, Formgebung oder die Integration zusätzlicher Funktionen. Die konkrete Auslegung richtet sich nach dem Einsatzfall.
Was versteht man unter Insert-Moulding?
Beim Insert-Moulding werden vorgefertigte Einlegeteile – beispielsweise CNC-Drehteile oder Kontaktelemente – in ein Spritzgusswerkzeug eingelegt und mit Kunststoff umspritzt. So lassen sich mehrere Funktionen in einem Bauteil zusammenführen und nachgelagerte Montageschritte reduzieren.
Was ist der Unterschied zwischen Insert-Moulding und 2K-Spritzguss?
Beim Insert-Moulding wird ein vorgefertigtes Einlegeteil, häufig aus Metall, mit Kunststoff umspritzt. Beim 2K-Spritzguss werden zwei unterschiedliche Kunststoffkomponenten innerhalb eines abgestimmten Spritzgiessprozesses kombiniert. Die geeignete Technologie hängt von Funktion, Werkstoffen, Geometrie und Stückzahl ab.
Welche Vorteile bieten Hybridkomponenten gegenüber separat montierten Bauteilen?
Je nach Konstruktion können Hybridkomponenten die Anzahl der Einzelteile, Montageschritte und Schnittstellen reduzieren. Zudem können Funktionen wie elektrische Kontaktierung, mechanische Fixierung oder elastische Bereiche direkt integriert werden. Ob daraus ein wirtschaftlicher Vorteil entsteht, wird anhand des Gesamtsystems beurteilt.
Welche Metalle lassen sich mit Kunststoff umspritzen?
Typische Einlegeteile bestehen aus Messing, Edelstahl, Automatenstahl oder Aluminium. Auch andere Werkstoffe können projektspezifisch geprüft werden. Entscheidend sind unter anderem Wärmeausdehnung, Oberflächenzustand, Geometrie und die Anforderungen an das fertige Bauteil.
Welche Kunststoffe kommen bei Hybridkomponenten zum Einsatz?
Je nach Anwendung kommen technische Thermoplaste wie PA, PBT, PC, ABS, POM oder Hochleistungskunststoffe infrage. Für elastische Funktionsbereiche kann beispielsweise TPU geeignet sein. Die Auswahl richtet sich nach Temperatur, Medienbeständigkeit, elektrischen, mechanischen und regulatorischen Anforderungen.
Haftet Kunststoff beim Umspritzen automatisch auf Metall?
Nein. Eine stoffschlüssige Haftung zwischen Kunststoff und Metall ist nicht grundsätzlich gegeben. Häufig wird die Verbindung durch konstruktive Merkmale wie Hinterschnitte, Nuten oder Durchbrüche mechanisch gesichert. Bei Anforderungen an Dichtheit oder Verbundfestigkeit ist eine gesonderte Validierung notwendig.
Können Dichtungen oder weiche Funktionsbereiche direkt integriert werden?
Ja, geeignete Mehrkomponentenkonzepte können formstabile und elastische Kunststoffbereiche in einem Teil kombinieren, etwa für Dicht- oder Grifffunktionen. Die technische Machbarkeit hängt von der Materialpaarung, der erforderlichen Haftung und der Bauteilgeometrie ab.
Wann sollte INTEGRA Sitek in die Entwicklung eingebunden werden?
Möglichst früh. Bereits in der Konzept- und Konstruktionsphase lassen sich Einlegeteil, Kunststoffgeometrie, Anspritzung, Entformung, Toleranzen und Automatisierung aufeinander abstimmen. Das kann spätere Werkzeugänderungen vermeiden und die Wirtschaftlichkeit der Serie verbessern.
Fertigt INTEGRA Sitek die metallischen Einlegeteile selbst?
INTEGRA Sitek verfügt sowohl über CNC-Präzisionsdrehen als auch Kunststoffspritzguss. Dadurch können geeignete Drehteile und deren Umspritzung innerhalb eines abgestimmten Fertigungskonzepts realisiert werden. Weitere Prozessschritte werden abhängig vom Projekt integriert.
Erfolgt das Einlegen der Metallteile manuell oder automatisiert?
Beides ist grundsätzlich möglich. Die Wahl richtet sich insbesondere nach Bauteilgeometrie, Taktzeit, Werkzeugkonzept und Serienvolumen. Eine Automatisierung ist vor allem dann sinnvoll, wenn sich die Investition über die geplanten Stückzahlen und die erforderliche Prozessstabilität rechnet.
Ab welcher Stückzahl sind Hybridkomponenten wirtschaftlich?
Eine allgemeingültige Mindeststückzahl gibt es nicht. Massgeblich sind die Komplexität des Werkzeugs, die Anzahl der Einlegeteile, der Bestückungsaufwand und die jährliche Abnahmemenge. INTEGRA Sitek konzentriert sich auf mittlere bis grössere Serien; Klein- und Vorserien werden projektbezogen geprüft.
Welche Faktoren bestimmen die Kosten einer Hybridkomponente?
Wichtige Kostentreiber sind Einlegeteil und Material, Werkzeugaufbau, Zykluszeit, Bestückungsaufwand, Ausschussrisiko, Prüfanforderungen und Seriengrösse. Für einen aussagekräftigen Vergleich sollten auch eingesparte Montage-, Logistik- und Beschaffungskosten berücksichtigt werden.
Sind Prototypen und Vorserien möglich?
Prototypen und Vorserien werden anhand des konkreten Projekts geprüft. Bei Hybridkomponenten ist dabei zu unterscheiden, ob zunächst Funktion und Geometrie validiert werden sollen oder bereits ein seriennaher Umspritzprozess benötigt wird.
Können Hybridkomponenten einbaufertig geliefert werden?
Je nach Projekt können Montage, Bedrucken, Prüfen und Verpacken in das Fertigungskonzept einbezogen werden. Ziel ist eine funktionsgerechte, qualitätsgesicherte Komponente mit möglichst geringem Weiterverarbeitungsaufwand beim Kunden.
Wie werden Qualität und Prozessstabilität sichergestellt?
Prüfmerkmale und Prozessüberwachung werden aus den Anforderungen des Bauteils abgeleitet. Dazu können Massprüfungen, Sichtprüfungen, Funktionsprüfungen und vereinbarte Bemusterungs- oder Dokumentationsumfänge gehören. Art und Umfang der Prüfungen werden projektbezogen festgelegt.
Welche Qualitätszertifizierungen besitzt INTEGRA Sitek?
INTEGRA Sitek verfügt unter anderem über Zertifizierungen nach ISO 9001 und ISO 13485. Die Zertifizierung eines Qualitätsmanagementsystems bedeutet nicht automatisch, dass jedes einzelne Produkt für eine bestimmte Anwendung zugelassen ist; entsprechende Produktanforderungen werden projektspezifisch vereinbart.
Für welche Branchen sind Hybridkomponenten geeignet?
Hybridkomponenten werden unter anderem in der Medizintechnik, Elektrotechnik, Labor- und Messtechnik sowie im Maschinen- und Gerätebau eingesetzt. Besonders interessant sind Anwendungen, bei denen metallische Präzision und spezifische Kunststofffunktionen in einem Bauteil benötigt werden.
Welche Unterlagen werden für eine Anfrage benötigt?
Hilfreich sind eine Zeichnung oder 3D-CAD-Daten, Angaben zur Funktion, vorgesehene Werkstoffe, Jahresmenge und Losgrössen sowie Anforderungen an Toleranzen, Dichtheit, elektrische Eigenschaften, Prüfungen und Verpackung. Vorhandene Muster oder Informationen zur bisherigen Fertigung beschleunigen die technische Beurteilung.
Hybridteil anfragen: — Senden Sie uns Ihre Zeichnung, die Funktionsanforderungen und die geplanten Stückzahlen. Wir prüfen gemeinsam mit Ihnen eine technisch und wirtschaftlich passende Lösung.
